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Hinweis: Nachfolgende Software Beschreibung stammt
aus einem älteren (gedruckten) S/W Prospekt.
Das Programm DinCNC wurde seitdem weiter entwickelt. Für
aktuellere Informationen fordern Sie bei Bedarf
bitte das Handbuch im PDF-Format an.
DinCNC
Jetzt zusätzlich
mit 8 Output- und 4 Inputsignalen für Einbindung und Kommunikation
mit externen Geräten/Peripherie.
Schrittmotorgetriebene Positioniereinrichtungen werden im industriellen Bereich wegen ihres sehr guten Preis / Leistungsverhältnis für viele Aufgaben eingesetzt. Mit DinCNC können diese Maschinen nach dem Standard DIN 66025 angesteuert werden. Das integrierte 3-D-CNC-Betriebssystem macht eine bei herkömmlichen Programmen zwingend erforderliche Prozessorkarte überflüssig und bietet 3-dimensionale Linearinterpolation und Kreisinterpolation in der Ebene. DinCNC verwaltet drei Endschalter und stellt zwei Schaltachsen bereit, die mit den M-Funktionen beispielsweise für Spindel und Kühlmittel genutzt werden können. DinCNC macht teuere externe Zusatzhardware für die Signalerzeugung und -auswertung überflüssig und ermöglichen einen sehr günstigen Systempreis.
DinCNC ermöglicht die Verarbeitung
von CNC-Dateien nach DIN 66025 auf schrittmotorgetriebenen XYZ-Anlagen.
Die verwendete Schrittmotor-Steuerung
muß mindestens über die Eingänge Takt und Drehrichtung
je Motor verfügen und mit +5Volt-Pegel (positive TTL-Logik)
steuerbar sein.
Der große Befehlsumfang von DinCNC ermöglicht dem Anwender Fertigungsaufgaben auf vorteilhafte Weise zu realisieren. Durch die 32-Bit-Auflösung bietet DinCNC hohe Präzision und gestattet auch die Bearbeitung großer Werkstücke.
DinCNC unterstützt auch Unterprogramm-Technik. Unterprogramme bieten eine enorme Erleichterung bei der Erstellung von CNC-Programmen und können an jeder Stelle innerhalb der Datei stehen. Ein Unterprogramm wird mit G10 und G11 für Anfang bzw. Ende kenntlich gemacht und mit G12 aufgerufen.

Abb.: Start einer Werkstück-Bearbeitung
In eine Werkzeug-Datei werden über ein Dialogfenster die verwendeten Werkzeuge eingetragen und mit Parameter (Vorschub, Rampe usw.) verknüpft, die für das jeweilige Werkzeug gelten sollen. Selbstverständlich lassen sich in DinCNC auch Systempositionen wie z. B. Park- und Wechselposition definieren. Auch eine Nullpunktverschiebung ist vorhanden und eine Skalierung möglich.
Endschalter-Verwaltung
Endschalter sind für das exakte, reproduzierbare Einnehmen
des Maschinen-Nullpunktes verantwortlich und für ein professionelles
Arbeiten unverzichtbar. DinCNC übernimmt auf Wunsch die Verwaltung
von max. 3 Endschaltern (XYZ).
| Unterstützte G-Funktionen: | Unterstützte Zusatz-Funktionen: |
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G00 Punktsteuerverhalten G01 Geradeninterpolation G02 Kreisinterpolation im UZ G03 Kreisinterpolation im GUZ G04 Verweilzeit G10 Unterprogramm-Anfang G11 Unterprogramm-Ende G12 Unterprogramm-Aufruf G21 Fahrt zum Maschinen-Nullpunkt G22 Fahrt z. Parkpos. (Werkstückwechsel) G23 Fahrt zum Werkstück-Nullpunkt G24 Fahrt z. Wechselpos. (Wzg.-wechsel) G25 Fahrt zur Hilfsposition G40 Löschen der Werkzeugkorrektur G41 Werkzeugkorrektur "Links" G42 Werkzeugkorrektur "Rechts" G43 Werkzeugkorrektur "Bis" G44 Werkzeugkorrektur "Über" G70 Maßangaben in Inch G71 Maßangaben in mm G72 Werkstückkante X- ermitteln G73 Werkstückkante X+ ermitteln G74 Maschinen-Initialisierung G75 Werkstückkante Y- ermitteln G76 Werkstückkante Y+ ermitteln G77 Lochmitte X anfahren G78 Lochmitte Y anfahren G79 Werkzeug einrichten G90 Absolute Maßangaben G91 Relative Maßangaben G92 Istwert setzen |
M00 programmierter Halt M02 Programmende mit Stillsetzen M03 Spindel ein M05 Spindel aus M06 Werkzeugwechsel M07 Kühlung ein M09 Kühlung aus M13 Kühlung ein, Spindel ein M16 Eingang 1 auswerten M17 Eingang 2 auswerten M18 Eingang 3 auswerten M19 Eingang 4 auswerten M29 Endlosmodus M30 Programmende M41 Motorstrom absenken M42 Motorstrom voll M60 Werkstückwechsel M61 Ausgang 1 Ein M62 bis M67 sind für Ausgang 2 bis 7 Ein M68 Ausgang 8 Ein M69 Alle 8 Ausgänge Ein M71 Ausgang 1 Aus M72 bis M77 sind für Ausgang 2 bis 7 Aus M78 Ausgang 8 Aus M79 Alle 8 Ausgänge Aus |
Rampen in DinCNC
Soll ein Schrittmotor mit hohen Drehzahlen gefahren werden, muß
die Ansteuerung über eine Start- und Stopprampe erfolgen.
Nur so ist ein schnelles und sicheres Arbeiten ohne Schrittverlust
möglich.
Manch herkömmliche Programme sind unflexibel und geben ein
starres Rampenprofil vor. DinCNC dagegen erlaubt die Rampendefinition
über einen frei wählbaren Rampenwinkel. So laßt
sich jeder Schrittmotor
konfigurieren und in einem Leistungsbereich betreiben, der bei
starren Rampen oft verschlossen bleibt - die Bearbeitung am Werkstück
erfolgt schneller und sicherer.

Abb.: Verfahren der Maschinen-Achsen
manuell in DinCNC
DinCNC verfügt über alle Merkmale, die ein gutes Softwareprodukt auszeichnen. Für den Praktiker wertvoll ist auch der integrierte CNC-Simulator, der schnell die optische Kontrolle eines CNC-Programms ermöglicht. So lassen sich Dateien erheblich leichter erstellen und Maschinen-Testläufe bleiben in vielen Fällen überflüssig.

Abb.: Simulation hier im Druck
leider nicht darstellbar.
Teuere Prozessor- und I/O-Karten sind überflüssig.
Übrigens: Mit einem Konverter (z.B. DXF>CNC oder HPGL>CNC) können auch komplexe und umfangreiche Dateien in sekundenschnelle in das CNC-Format konvertiert werden.
Hardware-Anforderungen:
ab 386er PC, Monitor (VGA-Farbmonitor empfohlen), MS-DOS 3.3 oder
höher, Maus, Festplatte, parallele Schnittstelle. Schrittmotorsteuerung
und Mechanik mit Motoren.